IIZ - Interinstitutionelle Zusammenarbeit
 

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Bestandsaufnahme zur Bildungsbeteiligung von spät eingereisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Die nationalen Gremien der interinstitutionellen Zusammenarbeit IIZ, d.h. die Behörden der Berufsbildung, Arbeitslosenversicherung, Invalidenversicherung, Sozialhilfe und die Migrations- und Integrationsbehörden, haben bezüglich des bildungspolitischen Ziels von Kantonen und Bund, die Quote die nachobligatorischen Ausbildungsabschlüsse der unter 25-jährigen auf 95 % zu steigern, prioritären Handlungsbedarf bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die im Alter von 16 bis 25 Jahren in die Schweiz einreisen, geortet. Diese Zielgruppen haben die Schule nicht in der Schweiz durchlaufen. Ein Teil dieser Zielgruppe weist ein erhöhtes Risiko auf, keine nachobligatorische Ausbildung zu erreichen und später von Arbeitslosigkeit und Sozialhilfeabhängigkeit betroffen zu sein.

Das Staatssekretariat für Migration SEM hat dem Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS AG im Rahmen eines IIZ-Projekts den Auftrag gegeben, eine detaillierte Bestandsaufnahme zu den bestehenden Strukturen, Massnahmen und Formen der Zusammenarbeit im Bereich der nachobligatorischen Bildungsbeteiligung von spät eingereisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchzuführen.

Die Bestandsaufnahme erlaubt einen quantitativen Überblick über die Zielgruppe, die über die Zeitspanne 2008–2013 in die Schweiz eingereist sind. Auch werden Verbesserungsmöglichkeiten in folgenden Handlungsfeldern vorgeschlagen: Information und Beratung, Sprachförderung, Abbau von Hindernissen im Zugang zu Bildungsangeboten, systematische Integrationsförderung in der nachobligatorischen Bildung, Verstärkung der interinstitutionellen Koordination und Zusammenarbeit.

Schlussbericht "Bestandesaufnahme zur Bildungsbeteiligung von spät eingereisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen"

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